Tag 10 – Radweg ade, Bundesstraße jucheeee

Hallo Zusammen,

nach dem Woitek (Bild in der Mitte) uns in seinem Garten übernachten hat lassen und wir einen wundervollen Sternenhimmel mitten im Wald am Flusslauf genossen haben, waren die Strapazen des vorherigen Tages vergessen. In der früh sind wir aus unserem Zelt gekrochen und Woitek hat bereits mit einem Frühstück auf uns gewartet. Nach einer Dusche gab es zwei dicke Würste für Ernst und ich habe bei Kaffee und Käsebrot das Frühstück genossen :). Dabei haben wir erfahren, das Woitek ursprünglich aus Katowice stammt und  in einem großen Elektrizitätswerk gearbeitet hat. Leider reicht die Rente nicht ganz aus, daher arbeitet Anna, Woiteks Frau mit 66 Jahren in Deutschland und pflegt dort alte Menschen. Seine Kinder (Tochter und Sohn) leben in Katowice. Dank kroatisch, deutsch, Händen und Füßen konnten wir uns mit Ihm gut unterhalten. Nach dem Frühstück, bei Sonnenschein haben wir unser Nachtquartier abgebaut und wurden dann noch von Kasimir und Barbara (Bild mit Ernst, Barbara, Kasimir, Woitek) auf einen Abschiedskaffee und Kuchen eingeladen. Kasimir war 20 Jahre für eine deutsche Firma auf See unterwegs und hat schon viel von der Welt gesehen. So sind wir glücklich, mit viel Dankbarkeit für die Gastfreundschaft und gestärkt in den Tag gestartet. Was wir nicht mehr wollten, waren die ganzen „offiziellen Fahrradwege“, die zwar wundervoll durch den Wald verlaufen, aber km lang mit Sand aufgeschüttet (schieben ist das neue Fahrradfahren ;o)) sind, oder mit den ganzen anderen nicht befahrbaren Straßenbelägen.  Also fiel die Entscheidung über die Bundesstraße nach Lebork zu fahren und von dort den Zug nach Danzig zu nehmen. 66 km lang war unsere Strecke an diesem Tag. Außer dass wir Acht geben mussten, da wir uns die Straße mit LKW´s, Autorasern und riesigen Schlaglöcher teilen durften, verlief der Weg durch Wälder und kleine Dörfer. Unsere ABC Läden (Tante Emma-Laden) in den Dörfern haben uns gut versorgt mit Wasser, Eis und anderen Leckereien. Ach was ist das Leben schön.

In Lebork haben wir in einem alten, sehr schönen Gemäuer für 25 Euro übernachtet. Für das Städtchen fehlte uns die Energie an diesem Abend, so dass wir schon bald ins Bett gekrochen sind.

Hier der simulierte Komootlink zu unserer Strecke: Krzynia nach Lebork

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